Die Luxus- Uhren und Schmuckmarke Chopard verwendet seit diesem Sommer nur noch Gold, dass auf verantwortungsvolle Weise gewonnen wurde. Am 9. November luden Co-Präsidentin des Maison, Caroline Scheufele und Eco-Age Creativ Director Livia Firth zur Podiumsdiskussion in den Berliner Chopard Shop am Kurfürstendamm ein. Thema: Ethical Gold!

(c) Chopard

Die Schweizer Luxus- Uhren und Schmuckmarke Chopard verwendet seit diesem Sommer nur noch fairmined Gold. Am 9.November luden Co-Präsidentin des Maison, Caroline Scheufele und Eco-Age Creative Director Livia Firth zur Podiumsdiskussion in den Berliner Chopard Shop ein, um über diesen ersten nachhaltigen Schritt zu diskutieren. 

Von: Bianka D. Melein

Im Gespräch: Inga Griese (Axel Springer Verlag), Caroline Scheufele (Chopard), Livia Firth (Eco-Age)

Seit Juli 2018 verwendet die Manufaktur Chopard nur noch Gold, das unter verantwortungsvollen Bedingungen gewonnen wurde. Solch einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist bisher noch keine Luxusmarke dieser Größenordnung gegangen. 

Es kommt nur noch Gold zum Einsatz, dass entweder aus handwerklich betriebene Minen stammt, die Mitglied in der Swiss Better Gold Association (SBGA) und nach Fairmined- und Fairtrade-Richtlinien zertifiziert sind, oder von RJC-zertifizierte Partnern die nach dem Produktkettenstandard des RJC (Chain of Custody) zertifiziertes Gold anbieten.

Höhere Preise haben die Kunden nicht zu erwarten, versicherte Caroline Scheufele. Die höheren Kosten werden an anderer Stelle wieder eingespart werden. 

Caroline Scheufele (Chopard) und Livia Firth (Eco-Age) 

Bereits 2013 beschloss Chopard, direkt in den Goldkleinbergbau zu investieren, um mehr handwerklich gefördertes Gold auf den Markt zu bringen. Als Partner der Alliance for Responsible Mining (ARM) stellte Chopard finanzielle und technische Ressourcen bereit und übernahm die Verantwortung für eine Reihe kleiner Goldminen im Prozess ihrer Fairmined-Zertifizierung. Aufgrund dieses Zertifikats können die Kleinbergbaugemeinden ihre Erzeugnisse zu besten Preisen verkaufen und stellen darüber hinaus sicher, dass der Goldbergbau unterstrengen sozial verantwortlichen und umweltschonenden Bedingungen stattfindet.  Außerdem hat Chopard die Etablierung neuer Handelsrouten zwischen den südamerikanischen Kleinbergbauminenund den europäischen Abnehmern gefördert und dazu beigetragen, dass Europa nachverfolgbare Produkte und die lokalen Gemeinden ein zusätzliches Einkommen erhalten.


von links: Jeanne de Kroon (Zazi Vintage), Bianka D. Melein (O. Mag), Livia Firth (Eco-Age), Sascha Melein (O. Mag.), Caroline Scheufele (Chopard)

Würdige Arbeitsbedingungen dank Chopard

Mit Stolz kündigte Caroline Scheufele an, dass das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der ARM eine neue handwerklich betriebene Mine fördert. CASMA liegt im peruanischen Ancash und soll mit Hilfe von Chopard ein Fairmined-Zertifikat erhalten, um Bildung, soziale Sicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten. Dank der direkten Unterstützung von Chopard verfügen bereits die Cooperativa Multiactiva Agrominerade Iquira und die Coodmilla Mining Cooperative in Kolumbien über Fairmined-Zertifikate. Das Unternehmen bringt sich zusammen mit der ARM in die Regulierung der Bergbauorganisationen und -gemeinschaften ein und will so für würdige Lebens-und Arbeitsbedingungen sorgen.

Der Weg des nachhaltigen Luxus

Der erste Schritt ist getan. Die nächsten Schritte des Unternehmens werden sein, auch alle verwendeten Edelsteine nur noch aus nachhaltiger Produktion zu beziehen. Bisher werden für die 2013 lancierte Haute-Joaillerie-«Green Carpet Collection» bereits ausschließlich fair produziertes Gold sowie zertifizierte Diamanten oder Smaragde verwendet.

The Night of Green Emotions

Da diese guten Neuigkeiten gebührend gefeiert werden musste, lud am Abend des 9. November das Familienunternehmen zu „The Night of Green Emotions“ ins Berliner Lapidarium des Kunstsammlers Boros ein.

(c) Bilder: PR